|
20.01.2026
12:58 Uhr
|
Es ist gut, dass mittlerweile offen über die Menopause gesprochen wird. Denn jede Dritte empfindet sie als belastend. Doch auch die Initiative von Ministerin Bär zeigt: Die Sache kippt in einen Hype.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (CSU), hat Fördergelder angekündigt, um die Wechseljahre besser zu erforschen. (Foto: Friedrich Bungert)
Wenn die Gesundheit von Frauen zum Thema wird, ist das erst einmal eine erfreuliche Nachricht. Schließlich hat es viel zu viele Jahre kaum jemanden interessiert, wie es der weiblichen Hälfte der Bevölkerung geht. Frauen fanden in der Medizin kaum statt. Wenn neue Medikamente erforscht wurden, geschah dies ausschließlich an Männern. Der weibliche Körper mit seinen monatlichen Hormonschwankungen erschien Ärzten für Studien zu kompliziert. Dass Frauen später aber auch mit den nur an Männern getesteten Medikamenten behandelt wurden und ihre Hormone dann ebenfalls zum Tragen kamen? Das wurde nicht als Problem betrachtet.
In der Frauengesundheit habe Deutschland Nachholbedarf, sagt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Im Interview spricht sie auch über Kernfusion für Deutschland, über Sexismus in Forschung und Politik und die Frage, warum sie sich über Outfit-Kommentare wundert.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: