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10.02.2026
13:43 Uhr
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Jörg Meuthen war das professorale Aushängeschild der AfD. Nun versucht er als Spitzenkandidat der Werteunion in Baden-Württemberg sein politisches Comeback.

Jörg Meuthen hatte bei der AfD eine steile Karriere hingelegt. Der Hochschullehrer war direkt nach der Bundestagswahl 2013 in die Partei eingetreten. Die Kritik der AfD an der Euroeinführung und die damaligen Parteigrößen Bernd Lucke, Hans-Olaf-Henkel und Joachim Starbatty hatten ihn fasziniert. Meuthen stieg schnell auf. 2015 wurde er Co-Bundeschef, 2016 führte er die AfD in Baden-Württemberg als Spitzenkandidat im ersten Anlauf in den Landtag, mit 15,1 Prozent der Stimmen. Der Wirtschaftswissenschaftler galt dank seiner ruhigen Art als das freundliche Gesicht der AfD.
Die Grünen wollen am 8. März ihr einziges Ministerpräsidenten-Amt verteidigen, obwohl in Umfragen die CDU vorn liegt. Spitzenkandidat Cem Özdemir zitiert lieber „gesunden Menschenverstand“ als das Parteiprogramm – und setzt auf Auftritte mit Boris Palmer.
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