SZ 05.12.2025
22:58 Uhr

(+) WM-Auslosung: Die Fifa wirft sich vor Trump in den Staub


Fifa-Präsident Gianni Infantino überreicht Donald Trump unter Lobpreisungen einen riesigen Goldpokal, den „Fifa-Friedenspreis“. Die WM-Auslosung wird zu einer bizarren Show für den US-Präsidenten.

(+) WM-Auslosung: Die Fifa wirft sich vor Trump in den Staub

Leise rieselte der Schnee, ehe am Freitag in Washington die Endrunde der Fußball-WM 2026 ausgelost wurde. Eine feine, weiße Schicht legte sich über Amerikas Hauptstadt und ihr Kennedy Center, das mal ein unabhängiger Kulturpalast war und jetzt von Donald Trump regiert wird. Schnee? Vielleicht, um ein wenig zu verhüllen, auf welch absurde Art sich die Fifa da mit dem US-Präsidenten verbrüderte. Im kommenden Sommer wird es jedenfalls wärmer, wenn Deutschlands Auswahl zunächst gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador spielt.

In ihrer neuen Sicherheitsstrategie warnen die USA vor einer drohenden „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas durch Migration, Zensur, Unterdrückung und Regulierungswut. Der US-Präsident will das verhindern.

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