SZ 22.02.2026
09:00 Uhr

(+) Vincent Kompany beim FC Bayern: Worte, die um die Fußballwelt gehen


Auch Vincent Kompanys Anti-Rassismus-Plädoyer zeigt, welcher Glücksgriff dem FC Bayern bei der Trainerwahl gelungen ist. Und sein nächster Meistertitel wird immer wahrscheinlicher.

(+) Vincent Kompany beim FC Bayern: Worte, die um die Fußballwelt gehen
„Das war heute für mich ein Tag für positive Sachen im Fußball“: Vincent Kompany beim 3:2 gegen Eintracht Frankfurt. (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Es hätte jetzt heikel werden können, also überlegte Vincent Kompany etwas länger, bevor er antwortete. Er sagte, nicht ohne zu grinsen: „Die Spieler wissen schon, was da falsch gelaufen ist.“ Er verzichtete also darauf, einen Schuldigen zu benennen, auch wenn die Frage nach dem 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt darauf abgezielt hatte: Wer war verantwortlich für das kuriose letzte Gegentor in der 86. Minute, mit dem eine lange höchst überlegen geführte Partie plötzlich noch mal spannend wurde? Torwart Jonas Urbig, der Joshua Kimmich mit einem kurzen Pass im Spielaufbau in Bedrängnis brachte? Kimmich, der ausrutschte und dann einen Querpass durch den eigenen Strafraum spielte? Min-jae Kim, der nicht auf den Ball zuging und in seinem Rücken den Torschützen Arnaud Kalimuendo übersah?

Der FC Bayern schlägt Eintracht Frankfurt 3:2, spielt dabei 70 Minuten souverän – und lädt die Gäste dann mit zwei Fehlern ein, die Partie noch mal spannend zu machen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: