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13.02.2026
12:02 Uhr
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In der AfD mehren sich die Vorwürfe: Verwandte von Abgeordneten werden in den Büros anderer Abgeordneter beschäftigt. Bislang ging der Blick nach Sachsen-Anhalt. Aber auch an den Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg stellen sich Fragen.

„Jetzt mal ehrlich“: Markus Frohnmaier, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)
Es ist gerade nicht ganz leicht, in der AfD den Überblick zu behalten. Darüber etwa, wessen Verwandter bei welchem Parlamentarier beschäftigt ist. Darüber, welche Ausmaße diese Affäre noch annehmen wird. Und darüber, wer in diesen Beschäftigungsverhältnissen eigentlich ein Problem sieht – und wer nicht. Was man aber bereits sagen kann: Die Vorwürfe der Vetternwirtschaft sind mittlerweile zahlreich. Sie treffen eine Partei, die sich in diesem Jahr größtmögliche Ziele gesetzt hat. Und es geht nicht mehr allein um Sachsen-Anhalt.
Die Journalistin Jana Hensel erklärt die Hinwendung vieler Ostdeutscher zu einer rechtsextremen Partei mit den sozialen Verwerfungen nach der Wiedervereinigung. Das giftige Erbe der SED blendet sie aus. Und verfälscht sogar Fakten.
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