Nur für den Fall, dass Hannover 96 ein Fußballverein bleibt, der gelegentlich länger als erhofft auf ein Erfolgserlebnis warten muss, dürfte es lustig werden in Niedersachsens Landeshauptstadt. Zwei bis drei sieglose Spiele am Stück, da kann die gute Stimmung leiden. Bei dem Zweitligisten wird dann künftig nicht nur der am Samstag zum neuen Cheftrainer ernannte Sandro Wagner die Lage erklären, forsch und wortstark, wie man ihn kennt. Auch der Geschäftsführer Jonas Boldt, vom Wesen her ähnlich veranlagt wie Wagner, dürfte pointiert das Wort erheben. Und dann ist da noch Martin Kind, 82, früherer Vereinsboss und heutiger Aufsichtsratschef, der sich in der Disziplin „Mund halten, Ruhe bewahren“ selten hervorgetan hat.
