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06.02.2026
15:36 Uhr
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Pläne der Linken für eine Vermögensteuer könnten dem Staat laut einer Studie fast 150 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Die Partei jubelt – doch die Autoren warnen auch vor Risiken. Und bringen realistischere Varianten ins Spiel.

Der Hamburger Ortsteil Blankenese soll zu den Hotspots vermögender Menschen in Deutschland gehören. (Foto: F. Anthea Schaap/imago)
Die Vermögensteuer ist in der hiesigen Politik so etwas wie der geheimnisumwobene Sphinx: Schreckgespenst für all die, die in jedweder Höherbelastung der „Reichen“ den Todesstoß für den Wirtschaftsstandort sehen. Erlöserin für all jene, die glauben, die Haushaltsnöte und sozialen Gegensätze der Zeit ließen sich praktisch über Nacht beseitigen, nutzte man nur endlich das richtige Instrument. Was in der Debatte hingegen oft fehlt, sind Fakten – Informationen also, die eine nüchterne Diskussion darüber erlauben, welche Auswirkungen eine steuerpolitische Rückkehr in die 1990er-Jahre hätte.
Über das Rentenniveau wird erbittert gestritten. Dabei verstehen selbst viele Politiker nicht, was diese Zahl bedeutet. Der ehemalige Sozialminister Walter Riester kann erklären, was wirklich dahintersteckt.
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