SZ 19.12.2025
14:30 Uhr

(+) Verkehrspolitik: Wieso das Verteidigungsministerium jetzt Straßen finanziert


Das Infrastruktur-Sondervermögen reicht vorne und hinten nicht. Ein Teil der Brücken, Autobahnen und Schienen wird nun über den Wehretat finanziert – aber nicht so, dass sie für den Ernstfall gerüstet sind.

(+) Verkehrspolitik: Wieso das Verteidigungsministerium jetzt Straßen finanziert
Wenn Radpanzer der Bundeswehr über Bundesstraßen rollen, ist das für die Fahrbahnen eine enorme Belastung. (Foto: IMAGO/Arnulf Hettrich)

Deutschlands Infrastruktur ist in keinem guten Zustand. Das ist ärgerlich, wenn Brücken deswegen plötzlich gesperrt oder Schienenwege nur langsam befahrbar sind. Doch es ist regelrecht gefährlich, sollte es in Zukunft zu einer Bedrohungslage an der Nato-Ostflanke kommen. Im Herzen Europas gelegen, müsste die Verlegung von Truppen und Gerät auch durch Deutschland erfolgen. Sprich: Panzer mit einem Gewicht von 70 Tonnen oder mehr müssten über Brücken fahren, die darauf nicht ausgelegt sind.

Die Lage bei der Bahn ist ernst. Und sie wäre noch viel ernster, würden nicht jeden Tag Tausende Mitarbeiter ihr Bestes geben. Doch viele von ihnen können nicht mehr – und machen dem Konzern schwere Vorwürfe.

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