Es ist in diesen düsteren Zeiten verdammt schwierig geworden, zwischen guten und schlechten Nachrichten zu unterscheiden. Wenn die Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine an Fahrt gewinnen, dann klingt das zunächst gut – ebenso wie die Bereitschaft des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, seinen Unterhändler zu Ukraine-Gesprächen nach Berlin zu schicken. Zumal auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij dort erwartet wird. Aber wie viel Gutes ist zu erwarten von Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff? Also von dem Mann, der dem russischen Gewaltherrscher Wladimir Putin nach dem Mund redet und dessen Name für immer verbunden bleiben wird mit dem 28-Punkte-Plan für einen Diktatfrieden zu russischen Bedingungen? Es ist schlecht, mit Witkoff verhandeln zu müssen. Noch schlechter wäre im Moment nur, nicht mit ihm verhandeln zu können.
