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06.03.2026
15:46 Uhr
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Wolfram Weimer verteidigt sein Vorgehen gehen drei linke Buchhandlungen als Kampf gegen den Extremismus. Ein Gespräch mit Sebastian Guggolz, Chef des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, darüber, ob ein Boykott des Buchhandlungspreises die richtige Lösung ist.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei für den Buchhandlungspreis ausgewählten Buchhandlungen die Auszeichnung verweigert, wegen angeblicher „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“. Diese Nachricht hat nicht nur die betroffenen Läden schockiert, sondern die gesamte Branche. Wir sprachen darüber mit dem, der diese Branche offiziell vertritt, Sebastian Guggolz, dem Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er äußert sich hier erstmals ausführlich zu dem Vorgang.
„In diesen Zeiten“ sei Literatur unverzichtbarer denn je, behauptet Wolfram Weimer – um dann drei Buchhandlungen von einer Preisliste zu schmeißen. Warum das der falscheste Ort für Terrorabwehr ist.
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