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03.01.2026
07:51 Uhr
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Über der Stadt ist eine Rauchwolke zu sehen. Teilweise gibt es keinen Strom.

Über der Hauptstadt von Venezuela steigt eine Rauchwolke auf. Flugzeuge sind zu hören, ebenso wie laute Geräusche, wie die Nachrichtenagentur Reuters und andere Medien berichtet. Der US-amerikanische Sender CNN zitiert Augenzeugen, die von mehreren Explosionen in der Nacht berichten. Im südlichen Teil von Caracas, unweit einer großen Militärbasis, gibt es keinen Strom.
Noch ist nicht klar, was hinter den Vorfällen steckt. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt mit einem militärischen Eingreifen in Venezuela gedroht. Er drängt seit Längerem auf eine Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Die US-Regierung war für eine Stellungnahme bislang nicht zu erreichen.
Sie hatte die Sanktionen gegen das südamerikanische Land in den vergangenen Wochen ausgeweitet und ihre Militärpräsenz in der Region verstärkt. Es gab mehr als zwei Dutzend Angriffe auf Schiffe, die angeblich am Drogenhandel im Pazifik und in der Karibik beteiligt waren.
Das US-Militär setzt weiter Öltanker vor venezolanischen Häfen fest und schießt auf mutmaßliche Drogenkuriere. Präsident Maduro will trotzdem nicht auf sein Amt verzichten – sondern lieber Geschäfte machen.
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