|
10.02.2026
15:01 Uhr
|
Die Regierung in Caracas plant zwar ein Amnestiegesetz, aber die politische Öffnung hat klare Grenzen. Ein Weggefährte von Friedensnobelpreisträgerin Machado wird erst freigelassen – und dann gleich wieder eingesperrt.

Das ist immerhin wieder möglich in Venezuela: In Maracaibo demonstrieren Menschen für die Freilassung des Oppositionellen Juan Pablo Guanipa. (Foto: Marco Bello/REUTERS)
Die Signale hätten widersprüchlicher kaum sein können: Für diesen Donnerstag ist in der Nationalversammlung in Caracas die zweite Lesung eines umfassenden Amnestiegesetzes geplant. In der vergangenen Woche, bei der ersten Lesung, war die Zustimmung überwältigend. Sollte das Gesetz tatsächlich in Kraft treten, könnte es eine neue Ära in Venezuela einläuten.
Cilia Flores war die First Lady Venezuelas, öffentlich gab sie meist die nette Begleiterin. Tatsächlich aber war sie die wohl mächtigste Politikerin des Landes und zog Strippen, um ihren Mann an der Macht zu halten.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: