SZ 16.01.2026
03:21 Uhr

(+) Venezuela: Biete Friedensmedaille gegen Freiheit


Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado schenkt ihre Nobelauszeichnung Trump. Der stellt sie trotzdem kalt - und setzt weiter auf die Chavisten. Nur, wieso? Auf einen Salat mit einem Regimekritiker im Exil.

(+) Venezuela: Biete Friedensmedaille gegen Freiheit
Oppositionsführerin auf Schmeichelkurs: Nach ihrem Lunch mit Trump in Washington eröffnet Maria Corina Machado Reportern, dass sie ihre Nobelpreis-Medaille Trump überreicht habe - dank seines „einzigartigen Engagements" für Venezuelas Freiheit. (Foto: Anna Rose Layden/Getty Images via AFP)

Jetzt hat er ihn also doch noch gekriegt, seinen Friedensnobelpreis, jedenfalls so halb. Seit Monaten behauptet Donald Trump bei jeder sich bietenden Gelegenheit, es gebe niemanden, der diese Auszeichnung mehr verdient habe als er selbst. Und es ist von bemerkenswerter Ironie, dass er erst Caracas bombardieren und das Völkerrecht brechen musste, um nun tatsächlich die Medaille des Friedensnobelpreises 2025 dargeboten zu bekommen. María Corina Machado hat sie ihm am Donnerstag zum Mittagessen im Weißen Haus vorbeigebracht. „Als Anerkennung für seinen einzigartigen Einsatz für die Freiheit“, wie die venezolanische Oppositionsführerin und eigentliche Preisträgerin in Washington sagte.

Wie sich die Friedensnobelpreisträgerin und wichtigste venezolanische Oppositionsführerin selbst ins Aus manövriert hat.

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