SZ 08.01.2026
16:53 Uhr

(+) VAR Pascal Müller: „Dann geht es wieder los: War der VAR Kaffee trinken?“


Ständig wird über ihn diskutiert, seine Arbeit kennen die wenigsten. Ein Gespräch mit Videoschiedsrichter Pascal Müller, der seit sechs Jahren fast jede Woche im Kölner Keller sitzt und sagt: Ein Fußball ohne VAR würde nicht mehr akzeptiert.

(+) VAR Pascal Müller: „Dann geht es wieder los: War der VAR Kaffee trinken?“
Ein Blick in den berühmt-berüchtigten Kölner Keller zeigt: Weit und breit ist keine Kaffeemaschine in Sicht. Dafür müssen die Video Assistant Referees und ihre Assistenten, die AVARs, zwei Reihen mit Bildschirmen im Auge behalten. (Foto: Federico Gambarini/picture alliance/dpa)

Rund um den Jahreswechsel ist nicht viel los im Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Stuttgart, Pascal Müller hat sicherheitshalber trotzdem einen Raum reserviert. Müller, 35, ist im ZSL, das unter anderem für die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg zuständig ist, als Referent tätig, er hat aber noch einen zweiten interessanten Beruf: Seit sechs Jahren sitzt der ehemalige Zweitliga-Schiedsrichter als Video Assistant Referee (kurz VAR) an fast jedem Wochenende im berühmten und manchmal berüchtigten Kölner Keller. Müller gilt als einer der weltweit besten Spezialisten, die sich ohne parallele Feld-Schiedsrichterkarriere ausschließlich auf die Arbeit im VAR-Center konzentrieren. Inzwischen hat er sich europaweit einen Namen gemacht und wird auch in der Champions League als VAR eingesetzt. Wer wäre also besser geeignet als Pascal Müller, um all die drängenden Fragen zu beantworten, die der immer noch umstrittene Videoschiedsrichter seit seiner Einführung in der Saison 2017/18 aufwirft? Ein Blick in den Keller.

Wann ist ein Handspiel ein Handspiel? Rekordschiedsrichter Felix Brych analysiert im Interview die umstrittenste Szene des Fußball-Jahres. Er spricht über ertappte Sünder, Kritik am Videoschiedsrichter – und sein Comeback an der Pfeife mit knapp 50 Jahren.

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