Noch während der Täter auf der Flucht ist, beginnen die Fragen. Issa al-H. läuft am vorletzten Augustwochenende 2024 auf das Stadtfest in Solingen, ermordet drei Menschen, verletzt weitere schwer. Ein abgelehnter syrischer Asylbewerber, der längst hätte abgeschoben sein sollen. Hätte man das Attentat verhindern können? Inzwischen ist der Islamist verurteilt, lebenslang, in Sicherungsverwahrung. Die Fragen nach politischer Verantwortung aber stellen sich weiter. Seit einem Jahr versucht ein Untersuchungsausschuss im Landtag von Nordrhein-Westfalen, sie zu klären.
