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24.11.2025
16:05 Uhr
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Union und SPD haben sich in ein Patt manövriert, aus der Debatte um die Zukunft der Rente gibt es keinen einfachen Ausweg mehr. Die möglichen Szenarien reichen bis zur Vertrauensfrage des Kanzlers.

Die geopolitische Lage verlangt von Union und SPD politische Stabilität, vielleicht mehr denn je. Der Streit um das Rentenpaket zerrt hingegen an den Nerven aller Beteiligten. (Foto: Achille Abboud/IMAGO)
Es war schon spät im Kanzleramt. Doch als es am 13. November im Koalitionsausschuss schließlich auch noch um die Rente ging, kam es zu einem Versprechen: Das Rentenpaket wird nicht mehr verändert. Und sehr zum Gefallen der SPD verteidigte Kanzler Friedrich Merz (CDU) diese Vorgabe dann auch zwei Tage später beim Deutschlandtag der Jungen Union gegen scharfe Kritik.
Wenn es nach der schwarz-roten Koalition geht, sollen die Renten weiter mit den Löhnen steigen, finanziert durch die Steuerzahler. Das verteilt die Milliardenkosten etwas, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Schieflage.
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