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05.03.2026
17:00 Uhr
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Ein ungarischer Konzern macht Milliardengewinne mit russischem Öl und ist eng mit der Partei von Viktor Orbán verwoben. Sanktionen gegen Russland stören da nur – und weitere Geschäfte mit dem Kreml bahnen sich an.

Raffinerie des Öl- und Gaskonzerns MOL, der eng mit Orbáns Partei Fidesz verwoben ist. Janos Kummer/Getty
Dem Rest Europas wurde an diesem Mittwoch mal wieder vorgeführt, wie vorzüglich sich die Regierungen aus Ungarn und Russland verstehen. Außenminister Péter Szijjártó war zu Besuch in Moskau, wo ihm Präsident Wladimir Putin zwei Kriegsgefangene übergab: einen ungarischen und einen ukrainischen Staatsbürger, die von der Ukraine zwangsweise für den Fronteinsatz mobilisiert worden seien, wie Putin behauptete. Szijjártó bedankte sich artig auf Russisch mit „Spasibo“.
Der ungarische Regierungschef kam vor 16 Jahren mit Wohlstandsversprechen an die Macht. Jetzt könnte ihn die schlechte wirtschaftliche Lage wieder das Amt kosten.
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