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17.02.2026
09:33 Uhr
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Nach dem abgebrochenen Superteam-Wettbewerb der Skispringer muss sich der Weltverband Fis zu Recht fragen lassen, ob man zu wenig Fingerspitzengefühl bewiesen hat – dennoch sollte das deutsche Team nicht poltern.

Sandro Pertile ist normalerweise nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Aber am Montagabend rastete der Skisprung-Renndirektor des Skiweltverbandes Fis an der Giuseppe-Dal-Ben-Schanze in Predazzo fast aus. Der Italiener schaute genervt gen Himmel, aus dem dicke Flocken dicht an dicht zu Boden fielen, nahm eine Handvoll Schnee und pfefferte ihn auf den Boden. Das Wetter hatte den ersten olympischen Auftritt des neuen Superteam-Wettbewerbs verkürzt, er wurde abgebrochen in der dritten und letzten Runde, exakt drei Springer standen noch oben. Gewertet wurden dann nur die Runden eins und zwei.
Heiliger Ernst, Askese – das passt nicht zu Philipp Raimund. Der Überraschungssieger von Predazzo bringt viel Lockerheit in den Skisprungzirkus. Und macht seinem Bundestrainer ein besonderes Geschenk.
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