SZ 21.11.2025
15:54 Uhr

(+) Ukraine: „Unser Land steht nicht zum Verkauf“


Schon wieder wird die Ukraine von der US-Regierung zu einem Plan für einen Frieden gedrängt, der eher eine Kapitulation bedeutet. Ein Dilemma für Präsident Selenskij, der innenpolitisch schon geschwächt ist, aber auch Trump nicht vor den Kopf stoßen will.

(+) Ukraine: „Unser Land steht nicht zum Verkauf“

Jedes Jahr im November steht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij vor der Frage, wie er sein Land durch den bevorstehenden Winter bekommt. Die Konfliktbeobachtungsstelle Acled etwa hat allein für Oktober 177 russische Angriffe gezählt, bei denen die Energieinfrastruktur in der Ukraine beschädigt wurde, mit schweren Folgen auch für Schulen. Denn dort fällt immer öfter der Unterricht aus. Selenskij muss zudem auch sehen, was von seinem Land im Winter überhaupt noch übrig ist. Zusätzlichen Druck kann er in dieser Zeit gar nicht gebrauchen, aber genau der kommt nun von den USA in Form eines 28-Wünsche-Plans, der für die Ukraine Frieden schaffen soll, aber stark nach einer Kapitulation aussieht.

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