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14.01.2026
14:53 Uhr
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Die EU nimmt neue Gemeinschaftsschulden auf, um die Ukraine zu finanzieren. Deren Pleite ist damit abgewendet. Deutschland haftet für etwa ein Viertel der 90 Milliarden Euro.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen verspricht, die ersten Beiträge spätestens im April zu überweisen. (Foto: Omar Havana/REUTERS)
Bis vor wenigen Wochen war die Ukraine mit einer Bedrohung konfrontiert, deren Sprengkraft weit über russische Drohnen- und Raketenangriffe hinausging. Noch bis zum Frühjahr, so hatte es der Internationale Währungsfonds ausgerechnet, könne Kiew sich finanzieren, die öffentliche Infrastruktur bezahlen und Staatsbedienstete, Soldaten und Gerät zur Verteidigung gegen die russische Aggression. Die Erlösung kam später als gedacht. Erst in einer Nachtsitzung kurz vor Weihnachten rangen sich die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem Modell durch, um der Ukraine für die kommenden beiden Jahre Geld zu leihen.
Seit fast vier Jahren bombardieren die Russen die Ukraine, vor allem die Infrastruktur, denn damit trifft man die Menschen und den Überlebenswillen des Landes. Aber man sollte die Resilienz dieses Volkes nicht unterschätzen.
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