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21.01.2026
22:33 Uhr
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Trumps Drohungen mit Strafzöllen wegen Grönland waren nicht hinnehmbar – da stimmten alle Europäer zu. Die Kehrtwende des US-Präsidenten erspart es ihnen, sich auf eine gemeinsame Abwehrstrategie einigen zu müssen.

Wie weit die europäische Einigkeit im Moment reicht, wird sich am Donnerstagabend beim außerplanmäßigen Gipfeltreffen in Brüssel herausstellen. (Foto: Imago, Collage: Hofer)
Was die europäische Sicht auf den Streit mit Donald Trump um Grönland betraf, hatte der französische Präsident Emmanuel Macron eigentlich schon am Dienstag in Davos alles gesagt, was es zu sagen gibt. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum benutzte er ein Adjektiv, um die Situation zu beschreiben: „crazy“ – verrückt. Dann flog er zurück nach Paris.
Die USA entfallen dauerhaft als Freund und Partner – wir erleben nicht weniger als die zweite Zeitenwende. Deutschland und seine Nachbarn müssen zusammenstehen oder der Preis wird sehr hoch.
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