SZ 05.02.2026
04:52 Uhr

(+) USA: Wie Jeff Bezos die „Washington Post“ zerlegt


Die Zeitung aus der US-Hauptstadt war lange ein Flaggschiff des amerikanischen Journalismus. Mit dem Milliardär kam die Zensur. Nun folgt ein Kahlschlag: Mehr als jeder dritte Journalist wird entlassen.

(+) USA: Wie Jeff Bezos die „Washington Post“ zerlegt
„Demokratie stirbt in der Dunkelheit“ ist das Motto der „Washington Post“ mit ihrer Zentrale in Washington, D. C. (Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP)

Schon wieder ist die legendäre Washington Post Objekt der Berichterstattung, und wie. Aber auch jetzt nicht, weil sie einen Scoop gelandet hat wie in den alten, den glorreichen Zeiten. Als ihre Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein enthüllten, dass der republikanische US-Präsident Richard Nixon im Watergate-Hotel am Potomac die Demokraten ausspionieren ließ, die Geschichte endete bekanntlich mit Nixons Rücktritt. Diesmal sind da Überschriften wie diese: „Der Mord an der Washington Post“, so titelt das Magazin The Atlantic.

Die „Washington Post“ war eine Bastion für furchtlosen Journalismus. Das ist sie jetzt immer seltener. Über die Zerstörung der Pressefreiheit unter Trump und einen ehemaligen Chefredakteur, der sagt: Es ist noch schlimmer als erwartet.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: