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11.12.2025
13:40 Uhr
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Betrüger, Geldwäscher und ein Drogenboss: US-Präsidenten haben schon immer Straftäter nach eigenen Vorlieben begnadigt, doch Donald Trump tut das auf geradezu schamlose Weise.

Juan Orlando Hernández hat guten Grund, außer dem lieben Gott vor allem Donald Trump zu danken. „Sie haben mein Leben verändert“, sagt der frühere Präsident von Honduras im Netz. „Das werde ich Ihnen nie vergessen.“ Ohne den US-Präsidenten müsste der Drogenbaron noch das eine oder andere Jahr in einer amerikanischen Zelle verbringen. Stattdessen feiert er in Videos auf Spanisch und Englisch den Herrn im Himmel und den Mann im Weißen Haus.
In einem Interview mit dem Magazin „Politico“ behauptet Donald Trump, europäische Länder würden unter der Last von Immigranten zerbrechen. Von der Ukraine verlangt er mitten im Krieg Wahlen. Der Präsident schließt nahtlos an die für Europa schockierende US-Sicherheitsstrategie an.
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