|
21.11.2025
15:59 Uhr
|
Noch vor Ablauf der kommenden Woche soll Kiew dem amerikanischen 28-Punkte-Plan zustimmen. Der US-Präsident will offenbar mit außenpolitischen Erfolgen von innenpolitischen Widrigkeiten ablenken.

Mit der Ukraine ist Donald Trump etwas in Verzug geraten, er wollte den Fall ja schneller lösen. „An Tag eins“ würde er den Krieg beenden, „in 24 Stunden“, so hatte der US-Präsident vor seiner Rückkehr ins Oval Office wieder und wieder geprahlt. Jetzt ist er zehn Monate lang im Amt, hat den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij einmal aus dem Weißen Haus geworfen und zweimal freundlicher empfangen. Er ließ dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im August in Alaska den roten Teppich ausrollen.
Noch ist nicht klar, welche diplomatische Wucht der Vorschlag für eine Waffenruhe in der Ukraine entfalten wird. Die Diskussionen darüber kommen für Präsident Selenskij jedenfalls zu einem sehr schlechten Zeitpunkt.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Gutscheine: