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21.01.2026
15:10 Uhr
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US-Soldaten dürften im Fall einer Grönland-Invasion den Befehl verweigern, sagt US-Militärbischof Broglio. Weitere hochrangige Kardinäle ermahnen den Präsidenten zu einer „moralischen Außenpolitik“.

Nicht irgendein Priester: Bischof Timothy Broglio ist in den USA für die Streitkräfte zuständig. (Foto: Stephanie Scarbrough/AP)
Es ist ein beispielloser Vorgang: Der US-Erzbischof Timothy Broglio hat im Grönland-Konflikt für US-Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit der Befehlsverweigerung ins Spiel gebracht. Ein US-Militäreinsatz gegen Grönland könne „unter keinen Umständen“ als gerechter Krieg gesehen werden, sagte Broglio der BBC. „Streng genommen wäre ein Soldat oder eine Soldatin im Bereich des eigenen Gewissens – es wäre moralisch akzeptabel, einen solchen Befehl zu verweigern“, sagte der katholische Geistliche.
Sogar unter den Republikanern wächst der Unmut. Ihr Vorwurf: Der Präsident kümmere sich zu viel um seine außenpolitischen Abenteuer und zu wenig um die heimische Wirtschaft.
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