SZ 18.01.2026
16:38 Uhr

(+) USA: Immer mehr Amerikanern gefällt nicht, was Trump macht


Sogar unter den Republikanern wächst der Unmut. Ihr Vorwurf: Der Präsident kümmere sich zu viel um seine außenpolitischen Abenteuer und zu wenig um die heimische Wirtschaft.

(+) USA: Immer mehr Amerikanern gefällt nicht, was Trump macht
Chuck Schumer, der demokratische Minderheitsführer im US-Senat in Washington, D. C., kündigte an, Trumps neueste Strafzölle per Gesetz stoppen zu wollen. (Foto: Kevin Lamarque/REUTERS)

Das erste Jahr seiner zweiten Amtszeit endet für Donald Trump mit einer ganzen Reihe von schlechten Nachrichten. Denn mehr und mehr Amerikanerinnen und Amerikaner scheinen nicht sonderlich begeistert davon zu sein, dass noch drei weitere Jahre unter dem Kommando dieses Präsidenten anstehen. Dem Demoskopen Nate Silver zufolge, der Durchschnittswerte zahlreicher Umfragen berechnet, sind derzeit etwa 42 Prozent der amerikanischen Wähler mit der Arbeit ihres Präsidenten mehr oder weniger zufrieden. Etwa 55 Prozent sind gegen Trump. Es ließe sich argumentieren, dass dies immer noch halbwegs stabile Zahlen sind, gemessen daran, was dieser Präsident in den zurückliegenden Monaten alles angerichtet hat. Nicht leugnen lässt sich aber auch, dass der Trend für Trump langsam, aber stetig nach unten geht. Und dass wenige US-Präsidenten zu diesem Zeitpunkt unbeliebter waren – vom Trump der ersten Amtszeit mal abgesehen.

Der französische Präsident Macron vergleicht Trumps Grönland-Politik mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Auch die Bundesregierung scheint bereit zu sein für harte Gegenmaßnahmen. Schlägt die EU jetzt im Zollstreit zurück? In den nächsten Tagen soll es einen Sondergipfel geben.

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