SZ 18.12.2025
15:05 Uhr

(+) USA: Er musste ganz vorn dabei sein


Als US-Reporter hat Peter Arnett siebzehn Kriege begleitet, er blieb aber immer Journalist. Nun ist der Pulitzer-Preisträger mit 91 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

(+) USA: Er musste ganz vorn dabei sein

Auch wer gar nichts von seinen Reportagen aus den Kampfgebieten in Vietnam wusste, konnte Peter Arnett oder zumindest seine Karikatur erleben: In Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ spielt ein drogenmanischer Dennis Hopper einen mit Kameras behängten Fotografen, den das Kanonenfieber nicht mehr freigibt. Der echte Reporter Arnett war keineswegs ein Maniac, doch der Krieg wurde zu seinem Beruf, nachdem er mit 26 seine neuseeländische Heimat verlassen hatte und auf dem Weg nach England in Indochina hängengeblieben war. Von 1960 an berichtete er aus insgesamt siebzehn Kriegen (der aficionado Ernest Hemingway musste sich mit einem Drittel begnügen) und begleitete nebenbei den Aufstieg des Fernsehens zu einer kriegsentscheidenden, wenn auch chronisch unzuverlässigen Macht.

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