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16.01.2026
10:59 Uhr
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Selbsternannte „unabhängige“ Reporter veröffentlichen tendenziöse Videos von den Demonstrationen gegen die ICE-Einsätze. Sie erzeugen ein verzerrtes Bild von Gewalt und Anarchie – unterstützt von der US-Regierung.

Nach den Schüssen in Minneapolis wird die Stadt zur Kampfzone – um die Meinungshoheit. Szene von einem Video des Social-Media-Reporters Nick Sortor. (Foto: nicksortor/X)
Dass dann auch noch ein Stein die Rückscheibe seines Trucks durchschlug, war für Nick Sortor ein Glücksfall. Es gab Tumulte, Blockaden, Schmierereien und wütende Gesichter und am allerwichtigsten: Von all dem gab es Bilder. Nach den tödlichen Schüssen auf eine Autofahrerin in Minneapolis durch einen Agenten der Einwanderungspolizei ICE in der vergangenen Woche ist die Stadt im Mittleren Westen zu einer Kampfzone um die Meinungshoheit in den USA geworden. Und stramm rechte Influencer wie Sortor sind mittendrin im Geschehen.
Einer deutschen Journalistin wird die Einladung zu einem Stipendium des US-Außenministeriums offenbar unter einem Vorwand entzogen. Liegt es an ihrer kritischen Berichterstattung über die Trump-Regierung?
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