SZ 13.08.2026
06:50 Uhr

(+) USA: Aus Liebe zur Familie? Karoline Leavitt hört auf


Die Sprecherin des Weißen Hauses will sich ihrer Rolle als Mutter wieder mehr zuwenden – das ist der offizielle Grund, den Leavitt für ihren Rücktritt angibt. Mindestens eine Hälfte des Landes dürfte ihn anzweifeln.

(+) USA: Aus Liebe zur Familie? Karoline Leavitt hört auf
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt legt ihren Posten nieder. (Archivbild) Mark Schiefelbein/AP/dpa

Es gibt tausend gute Gründe, als Pressesprecherin von Donald Trump zurückzutreten. Und dazu gehört natürlich auch der Grund, den Karoline Leavitt nun angegeben hat: die Familie. „Mutter zu sein und ein weiteres Baby zu bekommen, während ich einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausübte, das war, gelinde gesagt, die spannendste und anspruchsvollste Phase meines Lebens“, teilte Leavitt am Mittwoch auf X mit. Sie habe deshalb schweren Herzens und nach langem Zögern beschlossen, ihren Job als Pressechefin des Weißen Hauses zum Monatsende niederzulegen.

Ein Jahr Trump ist auch ein Jahr mit seiner Pressesprecherin. Nie gab es eine Jüngere in dieser Position, nie eine mit einer solch perfekten, Social-Media-kompatiblen Gnadenlosigkeit. Faszinierend - und verstörend zugleich.

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