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16.01.2026
16:30 Uhr
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Seine Rede im vergangenen Jahr nahmen manche Beobachter als Kriegserklärung an das liberale Europa war. In diesem Jahr kommt wohl ein anderer hochrangiger US-Vertreter.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird US-Vizepräsident J. D. Vance in diesem Jahr wahrscheinlich nicht an der Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar teilnehmen. Voraussichtlich wird stattdessen US-Außenminister Marco Rubio anreisen und die US-Delegation leiten.
Auf Anfrage der SZ wollte sich ein Sprecher der Münchner Sicherheitskonferenz nicht näher äußern. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf eine hochrangige amerikanische Delegation bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Zum jetzigen frühen Zeitpunkt geben wir wie üblich keine Auskunft über einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, erklärte er.
Das US-Justizministerium hat strafrechtliche Ermittlungen gegen Tim Walz und Jacob Frey eingeleitet. Diese reagieren empört, Walz spricht von einer „Instrumentalisierung des Justizsystems“.
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit wichtigste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Sie findet dieses Jahr vom 13. bis 15. Februar im Hotel „Bayerischer Hof“ statt.
Im vergangenen Jahr hatte Vance die europäischen Verbündeten in München ungewöhnlich scharf attackiert und sie vor einer Gefährdung der Demokratie gewarnt. Einige Beobachter nahmen seine Rede als Kriegserklärung an das liberale Europa wahr. Vance nahm dabei indirekt Bezug auf die deutsche Debatte über eine Abgrenzung von der AfD und sagte: „Es gibt keinen Platz für Brandmauern.“ Am Rande der Konferenz traf er sich mit AfD-Chefin Alice Weidel.
Auch den damaligen Ausschluss von AfD und BSW von der Konferenz kritisiert Vance. Wenn politische Führungsfiguren eine wichtige Wählerschaft repräsentierten, „ist es unsere Pflicht, zumindest am Dialog mit ihnen teilzunehmen“, sagte er. In diesem Jahr hat sich Konferenzleiter Wolfgang Ischinger dafür entschieden, Fachpolitiker der AfD wieder einzuladen.
Viele Staats- und Regierungschefs entscheiden sich üblicherweise erst relativ kurzfristig, ob sie nach München kommen. Sicher ist bereits, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in die bayerische Hauptstadt reisen wird. Es ist seine erste Münchner Sicherheitskonferenz als Bundeskanzler.
Donald Trump scheint, ein Jahr nach dem Amtsantritt, nicht sehr gut in Form, geistig und körperlich. Falls er nicht durchhält, wird sein Vize J. D. Vance der nächste Präsident. Wer ist dieser Mann?
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