SZ 25.11.2025
09:10 Uhr

(+) US-Plan für die Ukraine: Wie die USA Verwirrung stifteten


Erst stellt Donald Trump Kiew ein Ultimatum zu einem Plan für die Ukraine, der manchen als russische Wunschliste erscheint. Nun ist der Plan plötzlich verhandelbar und der Zeithorizont offen. Wie kam es dazu?

(+) US-Plan für die Ukraine: Wie die USA Verwirrung stifteten

Seit Sonntag sind offenbar wieder die Diplomaten am Werk: Zum US-Plan für die Ukraine finden auf technischer Ebene Gespräche statt. Und die Akteure auf beiden Seiten des Atlantiks zeigen sich optimistisch, ohne den Eindruck zu erwecken, das Ziel sei erreicht. Am Montag gab die Ukraine dann bekannt, der Plan, der zu einem Frieden mit Russland führen soll, sei von 28 auf 19 Punkte reduziert worden. In den Tagen davor hatte es ausgesehen, als würden die USA das Land zur Kapitulation zwingen wollen – bis US-Außenminister Marco Rubio die Bühne übernahm. Das Drama rund um den Plan macht interne Differenzen in der US-Regierung deutlich. In der Hauptrolle: Trumps Berater Steve Witkoff.

Donald Trump hat die Europäer bei seinem Friedensplan für die Ukraine nicht nur nicht einbezogen, die Inhalte widersprechen auch direkt ihren Sicherheitsinteressen. Und Kiew fordert er letztlich zur Kapitulation auf.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: