Eigentlich müssten Amerikas Demokraten in Hochstimmung sein – wären sie nicht Demokraten. In allen Umfragen liegen sie ein gutes halbes Jahr vor den Kongresswahlen komfortabel vor den Republikanern, zuletzt mit 47,2 zu 42,8 Prozent. Zwar ist entscheidend, wer sich in den einzelnen Wahlkreisen durchsetzt. Aber die bundesweiten Umfragen sind ein Indikator für die Stimmung im Land: Vier bis sechs Punkte Vorsprung, so die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte, dürfte für eine Mehrheit im Repräsentantenhaus reichen. Und der Abstand zwischen beiden Parteien wächst seit Monaten kontinuierlich.
