SZ 07.01.2026
06:26 Uhr

(+) US-Angriff: „Alles ist besser, als in Venezuela zu leben“


Bemerkenswert fatalistisch begegnen die Menschen an der Simón-Bolívar-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien dem Sturz Maduros. Ihr Alltag zwischen Armut und Drogenbanden ist schon hart genug.

(+) US-Angriff: „Alles ist besser, als in Venezuela zu leben“
Soldaten beobachten, wie Menschen aus Venezuela am Grenzübergang Cúcuta nach Kolumbien einreisen. (Foto: Getty)

Auf den ersten Blick weiß man nicht, was hier gerade die größere Sensation ist: die Simón-Bolívar-Brücke, Schauplatz so vieler Dramen? Oder der Pulk von vielleicht hundert Journalisten, die sich davor aufgebaut haben? Aus Brasilien, Mexiko, den USA, Großbritannien oder Katar sind sie angereist, um sich einen Eindruck von der Stimmung an einer der wichtigsten Landverbindungen zwischen Kolumbien und Venezuela zu verschaffen. Denn näher lässt sich als Journalist derzeit kaum an die Geschehnisse in Caracas, 850 Kilometer entfernt, herankommen.

US-Präsident Trump sagt ganz offen, dass es ihm in Venezuela um lukrative Geschäfte geht. Aber es bleiben Fragen: In welchem Zustand ist die dortige Ölindustrie? Und warum ist sie für die USA interessant? Eine Analyse mit Satellitenbildern und Grafiken.

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