Nicht weit entfernt von der hohen Mauer, hinter der Israel liegt, sitzt Walla Najjar im Wartezimmer einer Arztpraxis, ein Kind im Buggy, das andere neben sich auf der Bank, und spricht darüber, warum sie ausgerechnet hierhergezogen ist, in dieses Flüchtlingslager in Kalandia. Hier schieben sich Tag für Tag die Autos und Lastwagen über die Hauptstraße, Kalandia bedeutet Stau. Denn nur ein paar Hundert Meter entfernt befindet sich ein zentraler Checkpoint, der das palästinensische Westjordanland mit Jerusalem verbindet.
