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10.02.2026
13:37 Uhr
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Die Bundeswehr will mit Livestreams auf der Plattform „Twitch“ junge Menschen vom Wehrdienst überzeugen. So richtig springt der Funke nicht über.

„Spielt ihr ‚COD‘ oder ‚Battlefield‘?“ Drei Soldaten stellen sich den Fragen der Zuschauer. (Foto: BundeswehrKarriere/Twitch)
Vor der Kamera sitzen zwei Männer, beide tragen Uniform, beide um die 40 Jahre alt. Dass das deutsche Militär ein Nachwuchsproblem hat, ist bekannt. Es ist also durchaus nachvollziehbar, dass die Bundeswehr sich dorthin begibt, wo sich viele junge Menschen nun einmal aufhalten: auf die Streamingplattform Twitch. Die beiden Soldaten heißen Mario und Timo. Aufgrund des Dienstgrades müsste Mario den ranghöheren Timo eigentlich siezen, für den Stream haben beide entschieden, auf diese Vorschrift zu verzichten – Social Media lebt ja auch vom Du, erklärt Mario.
Die Truppe soll stark wachsen – obwohl sich jedes Jahr viele Soldaten von ihr verabschieden. Wie viele Bewerber benötigt sie also? Berechnungen zeigen, ob die ehrgeizigen Vorgaben umsetzbar sind.
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