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17.01.2026
22:31 Uhr
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Die Erfahrung zeigt: Wer sich vom amerikanischen Präsidenten erpressen lässt, muss immer noch mehr geben. Die Europäer sollten dieses Spiel nicht länger mitspielen.

Einem ersten Statement aus Berlin zufolge wird die Bundesregierung nun gemeinsam mit ihren europäischen Partnern über eine „geeignete Reaktion“ auf die jüngste Zollankündigung Donald Trumps beraten. Gegenstand der Debatte ist nichts anderes als ein schamloser Erpressungsversuch. Trump will unter anderem Deutschland, Dänemark, Frankreich und Großbritannien mit wachsenden Strafzöllen überziehen, solange diese Länder sich einem Grönland-Deal in den Weg stellen. Darauf aber kann es eigentlich nur eine geeignete Reaktion geben: sich der Konfrontation zu stellen.
Der US-Präsident sagt, das Einzige, was ihn einschränken könne, sei seine eigene „Moral“ und sein eigener „Verstand“ – nicht das Völkerrecht. Für den Streit mit den Europäern um Grönland ist das kein gutes Zeichen.
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