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18.01.2026
15:24 Uhr
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Der französische Präsident Macron vergleicht Trumps Grönland-Politik mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Auch die Bundesregierung scheint bereit zu sein für harte Gegenmaßnahmen. Schlägt die EU jetzt im Zollstreit zurück? In den nächsten Tagen soll es einen Sondergipfel geben.

Protest in Nuuk: Viele Grönländerinnen und Grönländer demonstrierten am Wochenende gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump. (Foto: MADS SCHMIDT RASMUSSEN/AFP)
Es ist aus Brüsseler Sicht schon eine Unverfrorenheit an sich, dass Donald Trump einigen europäischen Ländern Strafzölle androht, um ihnen die Insel Grönland abzupressen. Aber der Zeitpunkt, an dem die Nachricht aus Washington am Samstag bekannt wurde, machte die Drohung noch einmal delikater. Exakt in jenen Minuten unterzeichneten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Paraguay für die Europäische Union das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten.
Diese Woche trifft sich die globale Geld-Elite beim Weltwirtschaftsforum. Auch Donald Trump kommt persönlich vorbei und mit ihm die Aussicht auf eine neue Eskalationsstufe der Weltpolitik – sei es in Grönland, in der Ukraine oder in Iran.
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