SZ 25.02.2026
14:50 Uhr

(+) Trump und die Eishockey-Olympiasiegerinnen: In Amerikas Sport ist eine Kluft sichtbar


Die US-Eishockeymänner feiern ihre Goldmedaille mit Präsident Trump, die ebenso erfolgreichen Frauen bleiben trotz Einladung fern – sie haben gute Gründe dafür.

(+) Trump und die Eishockey-Olympiasiegerinnen: In Amerikas Sport ist eine Kluft sichtbar
Die US-Eishockeyspielerinnen sagten Donald Trump für einen Besuch im Weißen Haus ab – angeblich aus Termingründen. (Foto: David W Cerny/Reuters)

Die Absage war höflich und formvollendet formuliert: Aufrichtig dankbar sei das Eishockeyteam für die Einladung, der Rede des Präsidenten zur Lage der Nation beizuwohnen. Bedauerlicherweise aber, so hieß es, machten anderweitige, frühere getroffene Verpflichtungen akademischer und professioneller Natur im Nachgang der Olympischen Spiele eine Anwesenheit der Spielerinnen unmöglich. So sind es nur die männlichen US-amerikanischen Eishockeyspieler gewesen, die sich zu Wochenbeginn in Washington feiern ließen. Das Frauenteam, ebenfalls in Mailand zum Olympiasieger gekürt, blieb dem Termin geschlossen fern.

Trump steht unter Druck: In den Umfragen für die Zwischenwahlen im November stehen die Republikaner schlecht da. Bei seiner Rede zur Lage der Nation lobt er sich trotzdem hauptsächlich selbst und teilt aus.

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