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26.02.2026
13:46 Uhr
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Ein Arbeiter zerdrückte mit dem Greifarm das Fahrzeug – doch darin befand sich noch ein Mensch. Die Polizei versucht nun zu klären, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte.

Bei einem Unfall auf ein einem Recyclinghof ist ein 82-Jähriger ums Leben gekommen (Symbolfoto). (Foto: Alessandra Schellnegger)
Bei einem Unfall in einem Recyclingbetrieb in Obersendling ist am Mittwochnachmittag ein 82 Jahre alter Münchner ums Leben gekommen. Der Mann war offensichtlich unbemerkt in ein Auto gestiegen, das von einem Mitarbeiter des Unternehmens gegen 15.25 Uhr für die Verschrottung vorbereitet wurde.
Zu diesem Zweck bediente der Mitarbeiter, ein 60-Jähriger aus München, einen Bagger, mit dessen Greifarm er zunächst das Dach des Pkw eindrückte und anschließend das Fahrzeug so umdrehte, dass es mit dem Dach nach unten zu liegen kam. Dabei bemerkte ein Zeuge, dass sich in dem Auto eine leblose Person befand. Er stoppte die Aktion und alarmierte den Notruf.
Mit hydraulischen Geräten gelang es Feuerwehrleuten, den Körper des Mannes zu bergen. Bei ihm konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden, verursacht durch ein „tödliches Polytrauma“, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erklärte; also durch eine Vielzahl von gleichzeitigen Verletzungen verschiedener Körperregionen.
Wie die Polizei weiter mitteilte, sei der 82-Jährige trotz seines Alters noch als Schrott- und Reifenhändler tätig gewesen. Warum und wie er in das Fahrzeug gelangt war, versucht die Münchner Verkehrspolizei nun herauszufinden. Unklar ist auch noch, warum niemand bemerkt hatte, dass sich der Mann im Auto befand, als dieses zusammengepresst werden sollte.
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