SZ 01.12.2025
18:28 Uhr

(+) Tierschutzverstöße im Allgäu: Das Leiden der Rinder


Auf Bauernhöfen kommt es immer wieder zu massiven Verstößen gegen den Tierschutz. Das zeigen ganz aktuell zwei Fälle im Allgäu, die ein Tierrechtler dokumentiert hat, nachdem er anonyme Hinweise bekommen hatte.

(+) Tierschutzverstöße im Allgäu: Das Leiden der Rinder

Es gibt Videoaufnahmen der Kuh in der Nacht, es gibt sie am Tag auf der Weide, und es gibt auch Bilder, wie das Rind schließlich von einer Frau eine Straße hinab getrieben wird. Doch auf all diesen Bildern läuft die Kuh nicht, sie humpelt, eigentlich hüpft sie vorwärts, auf drei Beinen, offensichtlich hat das Tier erhebliche Schmerzen. Die Kuh ist zu diesem Zeitpunkt trächtig, das bestätigen Behörden, auf den letzten Bildern humpelt sie allerdings nicht einmal mehr: Da liegt die Kuh am Straßenrand, in einer Blutlache, notgetötet von einem Tierarzt durch einen Bolzenschuss – das Kalb im Bauch der Kuh ist erstickt.

Ein Tierschutzaktivist filmt mit versteckter Kamera, wie Arbeiter Kälbern und Kühen gegen den Kopf treten und sie schlagen, bis der Stock bricht – ausgerechnet auf dem Hof, der bereits 2019 im Fokus des Allgäuer Tierschutzskandals stand. Experten sprechen von „krassen Bildern“.

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