SZ 04.02.2026
16:02 Uhr

(+) Thüringen: Voigt bleibt auch ohne Doktorgrad im Amt. Und das ist richtig so


Das konstruktive Misstrauensvotum des vertrauensunwürdigen Björn Höcke gegen den Ministerpräsidenten von der CDU ist gescheitert. Doch eine Peinlichkeit gibt es.

(+) Thüringen: Voigt bleibt auch ohne Doktorgrad im Amt. Und das ist richtig so
Mario Voigt, vorerst nicht Dr. Mario Voigt, aber weiterhin Ministerpräsident von Thüringen – hier während der Debatte am Mittwoch im Landtag in Erfurt. (Foto: Karina Hessland/Reuters)

Ein Doktorgrad klingt immer fein, sein Entzug ist immer peinlich. Es war unausweichlich, dass Karl-Theodor zu Guttenberg, Annette Schavan und Franziska Giffey ihre Bundesministerien verließen, nachdem sie wegen Plagiatsvorwürfen ihren Namen keinen „Dr.“ mehr voranstellen durften. Wie also ist es mit Mario Voigt, dem die TU Chemnitz den Doktorgrad entzogen hat? Kann er Ministerpräsident von Thüringen bleiben? Oder hat er sich des Vertrauens seiner Wählerinnen und Wähler als unwürdig erwiesen? Ein Argument ist ja nicht allein deshalb falsch, weil es von Björn Höcke kommt, dem Rechtsextremisten, der Voigt am Mittwoch im Landtag durch ein konstruktives Misstrauensvotum stürzen wollte.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wehrt sich gegen den Entzug seines Doktorgrades. Seine Koalitionspartner versuchen, unbeeindruckt weiterzuregieren. Die AfD kündigt ein konstruktives Misstrauensvotum an.

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