SZ 19.12.2025
14:34 Uhr

(+) Theater: Ein Musical als Totentanz


„East Side Story – A German Jewsical“ am Berliner Maxim-Gorki-Theater erzählt von jüdischem Leben in Deutschland nach dem Holocaust. Eine große, böse Show ohne Betroffenheitskitsch.

(+) Theater: Ein Musical als Totentanz
Fridolin Sandmeyer und Klara Deutschmann in „East Side Story – A German Jewsical“. (Foto: Ute Langkafel/MAIFOTO)

Ein Musical über Holocaust-Überlebende? Das kann eigentlich nur schiefgehen, zumindest wenn der Regisseur der Show nicht Mel Brooks heißt. Die „East Side Story“ am Berliner Maxim Gorki Theater, ein „German Jewsical“, spielt im Ostberlin der unmittelbaren Nachkriegsjahre, bevor es im zweiten Teil, Anfang der 1960er-Jahre, nach New York geht.

Andrea Breth inszeniert am Wiener Theater in der Josefstadt etwas harmlos einen Monolog über eine, die kaum etwas mitbekommen haben will: die Sekretärin des Propagandaministers Joseph Goebbels.

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