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16.01.2026
15:36 Uhr
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Tragödie als Kinderspiel samt Geschlechtertausch: Johan Simons inszeniert „Antigone“ am Berliner Ensemble. Ein Sprachkunstwerk mit Starbesetzung.

Am Anfang putzen sich Constanze Becker, Kathleen Morgeneyer und Jens Harzer auf der Bühne des Berliner Ensembles erst einmal die Blut- und Schmutzreste von der nackten Haut. Sie spielen die Überlebenden eines Gemetzels. Über der Spielfläche hängt eine weiße Wand (Bühne: Johannes Schütz), als könnte sie die drei Spieler jederzeit erschlagen. Später wird der Hohlraum in der Wand zu einem Felsverlies und einem Grab werden – der Tod ist hier allgegenwärtig.
Das klassische Ballett ringt um Publikum, und die Clubszene hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Können beide Künste einander retten? Die „Berlin Ballet Company“ wagt einen ungewöhnlichen Versuch.
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