SZ 27.11.2025
17:34 Uhr

(+) Tanz: „Im Ballett haben sich rassistische Stereotype eingenistet“


Mit Misty Copeland hat sich die erste schwarze Primaballerina von Weltrang von der Bühne verabschiedet. Sie ist ein Star mit Millionen Followern – aber hat sich auch für andere BIPoCs in der Branche etwas verändert?

(+) Tanz: „Im Ballett haben sich rassistische Stereotype eingenistet“
Letzter Tanz: Misty Copeland tanzt bei ihrer Abschiedsgala mit Calvin Royal III. (Foto: Rosalie O ’ Connor Photography, courtesy of American Ballet Theatre)

Binnen weniger Tage erlebte New York gleich zwei historische Ballettereignisse: Ende Oktober verabschiedete sich Misty Copeland, die erste schwarze Primaballerina des American Ballet Theatre (ABT), von der Bühne – genau zehn Jahre nach ihrer Berufung an die Spitze. Unmittelbar danach beförderte das New York City Ballet (NYCB) mit India Bradley eine afroamerikanische Tänzerin zur Solistin. Eine Premiere in der 76-jährigen Geschichte der Elite-Compagnie, die der ABT-Konkurrenz in puncto Diversität hinterherhinkt. Während Copelands Abgang von der New York Times bis zur Vogue, von CNN bis BBC die Kultur-Schlagzeilen beherrschte, fiel Bradleys exklusive Promotion durchs Nachrichtenraster.

Warum ist das Ballett so anfällig für Skandale? Spurensuche in einer Welt, die viele Tänzer traumatisiert verlassen – und die einige endlich verbessern wollen.

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