SZ 20.11.2025
18:29 Uhr

(+) Tagung mit Jürgen Habermas: Tiefschwarze Wolken


Jürgen Habermas möchte nicht mehr öffentlich auftreten. Eigentlich. Zu einem illustren kleinen Münchner Kolloquium zur Krise der westlichen Demokratie kam er trotzdem. In bester Form – und als unbestechlicher Beobachter der tristen Lage.

(+) Tagung mit Jürgen Habermas: Tiefschwarze Wolken
„Recht hat, wer die Macht hat, das Recht zu brechen.“ Demonstrantin während der Proteste der Armee-Veteranen am 11. November in Washington. (Foto: Jonathan Ernst/Reuters)

Beim ersten Teil des „Kolloquiums zur Krise der westlichen Demokratien“ im vergangenen April in der ehrwürdigen Münchner Siemensstiftung wollte Jürgen Habermas dabei sein, obwohl er eigentlich schon länger nicht mehr auftreten möchte. Die Tagesform gab es dann kurzfristig doch nicht her und wer wollte ihm gram sein deshalb? Der mittlerweile 96-jährige Philosoph und Demokratietheoretiker hat wahrlich seinen Teil beigetragen zum Gespräch der Gesellschaft. Einerseits.

Politische Interventionen prägten das lange Wirken des Philosophen Jürgen Habermas. Seine jüngste zu Europa kommt wie stets in nüchternem Ton daher. Aber mit alarmierendem Inhalt.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: