|
26.02.2026
15:58 Uhr
|
Bei der Tagung „World in Pieces“ erörtern Top-Intellektuelle die Multikrise des Westens – ausnahmsweise nicht unter Ausschluss des politischen Gegners: der reaktionäre Tech-Philosoph Curtis Yarvin darf in schönster Umgebung seine Verachtung der Demokratie erklären.

Es hilft nichts, darum herumzureden. Eine eindrucksvoll besetzte Konferenz über die Krise der (westlichen) Welt, die ja nicht erst seit den Epstein Files auch eine Glaubwürdigkeitskrise der westlichen Eliten ist – so eine Konferenz ist eine bittersüße Sache. Noch etwas bittersüßer wird es, wenn diese Konferenz in einem der berühmtesten Luxushotels stattfindet, auf Schloss Elmau. Einsam gelegen am Fuß des in dieser Woche bilderbuchhaft eingeschneiten Wettersteingebirges, 2015 und 2022 fanden hier G-7-Gipfel statt. Sollte dereinst die Welt tatsächlich untergehen, dürfte man es hier zuletzt bemerken. Wenn überhaupt.
Unter den Starsoziologen ist Hartmut Rosa der furchtlos lebensnahe Beobachter. Die Unfähigkeit zum Bürokratieabbau und der Videobeweis in der Fußballbundesliga sind für ihn Teil desselben Problems. Ein Gespräch über den übersehenen Urgrund unserer Krise.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: