SZ 30.12.2025
15:22 Uhr

(+) Syrien: Revolution in der Geldbörse


Syrien bekommt neue Banknoten – ohne die Porträts der Diktatoren Baschar und Hafis al-Assad.  Und noch eine Änderung soll den Menschen das Zahlen erleichtern.

(+) Syrien: Revolution in der Geldbörse
Mit der Einführung des neuen Geldes versucht Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, die Wirtschaft zu stabilisieren. (Foto: SANA/dpa)

Sie sind ihn nicht losgeworden. Auch ein Jahr nach dem Sturz des Regimes mussten die Syrer Baschar al-Assad und seinen Vater Hafis mit sich herumtragen, in den Hosentaschen und in den Geldbeuteln. Als das Regime am 9. Dezember 2024 fiel, dauerte es nicht lange, bis die Syrer die vielen Fotos von Baschar von den Wänden der Amtsstuben rissen, von den Plakaten auf der Straße, und die riesigen Banner entfernten, die überall im Land verteilt waren. Und überall fielen die Statuen des Vaters Hafis in sich zusammen wie die ganze Diktatur. Nur die Banknoten ließen sich nicht so leicht entfernen, auf Hunderttausenden prangten immer noch die Porträts der beiden, Baschar auf den 2000-Pfund-Scheinen, das Gesicht seines Vaters auf der 1000-Pfund-Note.

Syriens Regime hatte keinen Menschen so lange eingekerkert wie den Kampfpiloten Raghid al-Tatari. Ein Jahr an der Seite eines Helden, der endlich wieder leben und lieben darf – und zurückkehrt in ein Land, das sich gerade findet.

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