SZ 31.12.2025
12:11 Uhr

(+) Streit um Münchner Surf-Spot: Wie die Stadt ihr Vorgehen am Eisbach erklärt


Die Stadt lädt die Surfer zu Gesprächen ein, wie es an der Eisbachwelle weitergehen könnte. Konflikte gibt es nicht nur mit den Sportlern, sondern auch zwischen Rathaus und Verwaltung.

(+) Streit um Münchner Surf-Spot: Wie die Stadt ihr Vorgehen am Eisbach erklärt
Am 2. Weihnachtsfeiertag versucht ein Mann mit einem großen Sprung auf die provisorische Eisbachwelle im Englischen Garten zu springen, die an Heiligabend entstanden war. Das Schild warnt vor Lebensgefahr auf der Welle, die jahrelang weltweit als Attraktion in München galt. (Foto: (Foto: Peter Kneffel/dpa))

Die Münchner Stadtverwaltung verteidigt ihr Agieren am Eisbach: Sie tue „das ihr Mögliche“, um die weltbekannte Surf-Welle wiederherzustellen. Zugleich gibt es Zeichen der Annäherung zwischen der Surf-Community und der Stadt. Wellenreiter-Vereine hatten die Verwaltung heftig kritisiert: Sie blockiere mit übertriebenen Auflagen den geplanten Versuch, die Welle zu retten. Derweil räumt die Verwaltung ein, dass der Einsatz der Feuerwehr, die Rampen aus dem Eisbach entfernte, nicht mit der Stadtspitze abgestimmt war.

Freiheit und Lässigkeit: Dafür stehen die Surfer, die sich auf den Eisbach in München wagen. Alle wollen, dass sie zurückkehren, aber das letzte Wort haben die Behörden. Oder etwa doch nicht? Ein deutsches Lehrstück.

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