SZ 01.01.2026
15:05 Uhr

(+) „Stranger Things“: Endlich ein Abschied


Zehn Jahre lang war „Stranger Things“ die Netflix-Serie schlechthin. Das Ende begann sich zu ziehen. Zum großen Finale in Hawkins deshalb ein erleichtertes: Lebewohl.

(+) „Stranger Things“: Endlich ein Abschied
Ein letztes Mal im Kampf mit dem bösen Lord Vecna: Millie Bobby Brown als Eleven in „Stranger Things“. (Foto: Courtesy of Netflix 2025)

Als im Juli 2016 eine charmante kleine Serie auf Netflix erschien, hatte der Streamingdienst 83 Millionen Abonnenten. Es sollten schnell sehr viel mehr werden, heute wohl 300 Millionen, und Netflix der mächtigste Unterhaltungsproduzent unserer Zeit. „Stranger Things“ hat dieses Wachstum nicht nur angetrieben, die Serie hat Netflix ein Herz verliehen. Die nerdigen Kinder im warm ausgeleuchteten Midwest-Örtchen Hawkins, die Achtzigerjahre-Nostalgie, Winona Ryder und der psychologisch klug inszenierte Grusel. In „Stranger Things“ lauert hinter den holzverkleideten Wänden der gemütlichen Familienhäuser das „Upside Down“, die andere Seite. Eine Welt, in der alles genauso ist wie in der echten, nur dunkel und gefährlich. Ein echter Albtraum mit echten Monstern.

Das Finale von „Stranger Things“, ein aufwühlendes Jugenddrama, die traurigste Frau der Welt und ein skurriler Mord im Weißen Haus – die Serien des Jahres.

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