SZ 22.12.2025
07:52 Uhr

(+) Sportler-des-Jahres-Wahl: Es menschelt sehr im Saal


In schickem Rahmen kürt der deutsche Sport bei einer Gala seine Jahresbesten, und es wird deutlich, was Athletinnen und Athleten alles für ihre Erfolge auf sich nehmen – aber auch, wo sie längst an Grenzen stoßen.

(+) Sportler-des-Jahres-Wahl: Es menschelt sehr im Saal
Der Zehnkämpfer Leo Neugebauer (li.) ist Sportler des Jahres 2025 und er freute sich sichtbar darüber. Seit Vater (rechts) überreichte ihm die Trophäe. (Foto: Uli Deck/dpa)

Es klang spektakulär, was die deutschen Basketballer alles auf sich genommen hatten, um doch noch rechtzeitig bei der Sportler-des-Jahres-Wahl in Baden-Baden zu erscheinen. Beziehungsweise was die Veranstalter in die Wege geleitet hatten. Der FC Bayern München, in dessen Dienst auch die Europameister Andreas Obst, Oscar da Silva, Justus Hollatz, Leon Kratzer, Niels Giffey und Johannes Voigtmann stehen, hatte am Sonntagabend um 18 Uhr ein Auswärtsspiel vor 19 000 Zuschauern in Köln. Dorthin waren die Baskets aus Bonn extra für dieses Spiel umgezogen. Um 20 Uhr begann allerdings die Liveübertragung der Sportlerwahl im ZDF, quasi pünktlich zur Schlusssirene in Köln.

„Das sind alles Brüder“: Den EM-Titel erringen die deutschen Basketballer mit einer Haltung, die in Sportmannschaften selten geworden ist. Sie haben ihre eigene Erzählung geschaffen – mit fast schon kitschigen Momenten beim Triumph von Riga.

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